Am Sonntagmittag empfing der Regionalligist aus Gerthe den frischgebackenen Oberliga-Aufsteiger SV Hagen-Haspe zum Testspiel – und hatte dabei deutlich mehr Mühe als erwartet. Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie auf Augenhöhe, in der die Gertherinnen nicht an ihre gewohnten Leistungen anknüpfen konnten. Nach dem ersten Viertel stand es 12:9, zur Halbzeit führte Gerthe knapp mit 24:22.
Heiko Skiba: „Insgesamt zu langsam, zu behäbig, ohne Flow und ohne Rhythmus."
Nach der Pause zeigten die Gertherinnen zunächst eine Reaktion: Mit deutlich mehr Schwung und einem starken 8:0-Lauf zu Beginn des dritten Viertels schienen sie die Partie in die gewünschte Richtung zu lenken. Doch die gute Phase währte nur rund drei Minuten, bevor das Team wieder in die Trägheit der ersten Halbzeit zurückfiel. Mit einer 40:36-Führung ging es ins Schlussviertel, das Gerthe konzentriert zu Ende spielte und den Vorsprung zum 56:46-Endstand ausbaute.
Am Ende steht ein Sieg in den Büchern, der jedoch mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Die Gertherinnen wissen, dass sie sich steigern müssen, um in der Regionalliga ihre Ansprüche zu erfüllen. Das Testspiel hat gezeigt, wo noch Arbeit wartet – und genau dafür sind solche Partien da. Mit der nötigen Konsequenz im Training kann das Team die erkannten Schwächen angehen und rechtzeitig in den richtigen Rhythmus finden.
Heiko Skiba: „Absolut enttäuschende Leistung, wir haben drei Schritte zurück gemacht anstatt einen nach vorne."
