TV Gerthe - BB UNITY Dortmund 78:66 n.V.(31:27;59:59)

Vor dem Spiel gegen die UNITY aus Dortmund warnte Coach Heiko Skiba sein Team nicht wieder nachlässig in die Begegnung zu starten und von Beginn an engagiert und zielstrebig in Spiel zu gehen.

Die Hausherren beherzigten die Ansagen des Coaches und führten schnell 17:7. Dann allerdings verschwand die Klarheit im Gerther Spiel. Der Gast kam immer besser ins Spiel und verkürzte zum Ende des 1. Viertels auf 20:15.

Die sehr kleinliche Linie der Schiedsrichter brachte nun immer wieder beide Mannschaften an die Freiwurflinie. Hier hatten die Gäste einen klaren Vorteil. Zur Pause führte Gerthe nach einem insgesamt schwachen Spiel 31:27. „In der Halbzeit haben wir die Fehler aus der 1. Hälfte klar angesprochen und haben uns vorgenommen das dritte Viertel zu gewinnen und eine deutliche Leistungssteigerung zu zeigen“, so Coach Heiko Skiba

Was dann allerdings auf dem Spielfeld passierte sah anders aus. Gerthe verlor das Viertel dank einer miserablen Freiwurfquote von 1/10 mit 15:8 und so führte der Gast verdient mit 42:39 vor dem Schlussviertel.

Das Schlussviertel begann für die Gerther gut, die ersten Würfe wurden getroffen und die Führung wechselte zurück zu TV Gerthe (44:42). Dann riss der Faden im Gerther Spiel. Ein 12:0 Lauf brachte dem Gast eine 54:44 Führung bei noch 3 Minuten auf der Uhr. Auszeit. Gerthe verteidigte nun Ganzfeld und verkürzte Punkt um Punkt. 59:59 hieß es mit drei Sekunden auf der Uhr, als Niklas Lange zwei Freiwürfe zugesprochen bekam. Da Beide Freiwürfe ihr Ziel verfehlten ging es in die Overtime.

10-2 in der ersten Minute der Verlängerung für Gerthe stellten die Weichen auf einen weiteren Heimsieg. Am Ende gewann Gerthe 78:66 etwas glücklich nach einem Krimi am Ende.

Schlussszene: Erst in der Overtime stand ein Gerther Sieg auf der Anzeigetafel. Spannung pur für die Zuschauer im Gerther Dome.  

Heiko Skiba: „Wir waren lange Zeit die dümmere Mannschaft, haben mit der Linie der Schiedsrichter gehadert, haben nicht clever und abgezockt gespielt und uns selber in Schwierigkeiten gebracht, die der Gegner zu nutzen wusste. Mit einer Freiwurfquote von 13/38!!!!, also 25!!!! verworfenen Freiwürfen, darf man kein Spiel gewinnen, daher ein Kompliment an die Jungs, dass sie den Bock in den letzten drei Minuten umgestoßen haben und das Spiel gewonnen haben! Wenn wir allerdings so im Spitzenspiel am kommenden Samstag in Werne auftreten wird es eine richtige Abreibung geben.“

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dbb  WBV

 

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