Eine verdiente Niederlage setzte es gegen den Spitzenreiter aus Langendreer. Die Vorbereitung auf dieses Spiel war nicht optimal, da das halbe Team aufgrund des vorher stattfindenden Jugendspiels nur wenige Minuten vor Spielbeginn ankam. Um mit dem ungeschlagenen Spitzenteam aus dem Bochumer Osten mithalten zu können, muss bei unserem jungen Team im Moment noch alles passen, was am Samstagnachmittag nicht der Fall war.

Mit einer ungewohnten Starting Five ging es in das Spiel und die Mädels machten es zu Beginn sehr gut. Man begann unbeeindruckt und konnte die ersten Minuten das Spiel recht ausgeglichen gestalten. Den Spielerinnen, die zur Mitte des ersten Viertels eingesetzt wurden, merkte man die fehlende Vorbereitung auf die Partie verständlicherweise an und man beging mehrere vermeidbare Fehler im Spielaufbau, die Bewegung ohne Ball erlahmte und wir verfingen uns das ein oder andere Mal in der Helpside-Verteidigung des Gegners. Trotzdem war das Spiel nach zehn Minuten mit einem Stand von 14-10 für die Gastgeberinnen noch ausgeglichen.

Es folgte unser schwächstes Viertel, in der sich Langendreer dann auch endgültig absetzen konnte. Mit den elf zugelassen Punkten kann man aus Trainersicht noch leben, doch offensiv nur einen Feldkorb und insgesamt nur drei Punkte zu erzielen ist indiskutabel und entspricht nicht unserem Leistungsvermögen. Die Mängel des ersten Viertels manifestierten sich, vor allem die Bewegung des Balles erlahmte komplett. Anstatt die Defense zu bewegen und den Ball von der einen zur anderen Seite sowie Inside und Outside zu bewegen, versuchten wir zu häufig nur auf einer Seite unser Spiel aufzuziehen, was es der gut aufgestellten Verteidigung aus Langendreer leicht machte, unsere Angriffe abzuwehren. Zudem hielten wir körperlich nicht dagegen, was den Damen aus Langendreer die Hoheit beim Rebounding verschaffte und uns vom direkten Weg zum Korb beim Penetrieren abhielt. So ging es folgerichtig  mit einem 25-13 Rückstand in die Kabine.

Das dritte Viertel war wahrscheinlich das stärkste unseres Spieles. Wir schafften es endlich, tiefer in die Verteidigung der Gastgeberinnen vorzudringen und erzielten Punkte aus Korblegern beziehungsweise waren wir nur durch Fouls zu stoppen; insgesamt sieben Mal standen wir an der Freiwurflinie. Auch defensiv ließen wir nur zehn Punkte zu und wirkten insgesamt vom Kopf her anwesender.

Bereits im dritten Viertel haben wir selbst eine Pressverteidigung mit anschließender Zone im Halbfeld gespielt. Nach der Viertelpause zeigte Langendreer dann, warum sie ungeschlagen an der Tabellenspitze steht. Man spielte geduldig das ein ums andere Mal ihre beste Schützin frei, die mit den vier Dreipunktwürfen im Schlussviertel bei guter Quote ihre individuelle Klasse unter Beweis stellte und den Vorsprung von abschließend zwanzig Punkten maßgeblich mitzuverantworten hatte.

Wie eingangs bereits erwähnt, war der Sieg für die Damen aus Langendreer absolut verdient und stellt uns für die nächste halbe Saison die Aufgabe, weiter am offensiven Fluss und guter Entscheidungsfindung zu arbeiten um dem Gegner im Rückspiel deutlich mehr Paroli bieten zu können.

BC Langendreer – TV Gerthe 56:36

Es spielten: Hasret 3; Cara; Ilka 2; Anrica 5; Vivien 1; Lea 10; Lena L. 2; Vanessa 2; Svenja 11; Lena B.   

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dbb  WBV

 

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