Am Sonntagnachmittag erwarteten die Gertherinnen den punktgleichen Spitzenreiter aus Münster in heimischer Halle. Trotz der vielen Verletzungen und urlaubsbedingter Absagen wollten die Gerther Damen Herz und Kampf in die Waagschale werfen um die alleinige Tabellenführung zu erobern.
Von Beginn an war das Heimteam die bessere Mannschaft. Agressive Verteidigung, starke Arbeit im Rebound und ein variables Offensivspiel brachten den Gertherinnen die schnelle 10-2 Führung. Der Gast aus Münster kam nun etwas besser ins Spiel, konnte aber die 18-9 Führung der Gastgeberinnen nicht verhindern.
In einem ausgeglichenes zweiten Viertel zeigten beide Mannschaften viel Willen, Leidenschaft und ein engagiertes Top Spiel. Die Gertherinnen gewannen den zweiten Abschnitt mit 16-15 und stellten zur Pause auf 34-24.
Heiko Skiba: „Wir haben fast alles von dem was wir uns vorgenommen und besprochen haben umsetzen können, haben verdient zur Pause geführt und dabei noch einiges liegen lassen.“
Auch im 3. Viertel agierten beide Team stark in der Verteidigung, kaum ein frier Wurf wurde abgegeben und die Spielkonsole blieb in Gerther Hand. 3 Minuten vor dem Ende des 3. Viertels, beim Stand von 40-30 für den TV Gerthe, Rebound und ein katastrophaler Turnover der den Gast einlud das Ergebnis zu verkürzen, weitere Turnover und Unachtsamkeit brachten den Gast ins Spiel der zum 42-38 verkürzen konnte. Das Schlussviertel musste die Entscheidung bringen.
Der Gast aus Münster hatte nun das Momentum zunächst auf seiner Seite und ging nach drei Minuten mit 45-44 in Führung. Der TV Gerthe konterte und ging mit einem 49-45 in die letzten 3:30 Minuten. Dann allerdings verließen die Gastgeberinnen die Kräfte. Kein Korbleger oder Wurf fand mehr das Ziel, während der Gast die entscheidenden Würfe treffen konnte, am Ende siegten die Münsteranerinnen dank des besseren Endspurts mit 62-52.
Heiko Skiba: „Glückwunsch an den Gast aus Münster zum am Ende verdienten Sieg. Meine Mannschaft hat heute eine grandiose Leistung gezeigt, 37 Minuten ein tolles Spiel gezeigt und sich leider am Ende nicht belohnen können. Wir haben zu viele leichte Würfe und Korbleger verworfen und uns selber um den Sieg gebracht.“
