Unser Duell bei SVD Dortmund war geprägt von einem Zweikampf gegen einen buchstäblichen Riesen. Die Gastgeber hatten einen Spieler in ihren Reihen, der von der Körpergröße her auch in der U14 keine Schwierigkeiten hätte zu scoren. Wir schmiedeten einen Plan, wie wir dagegen verteidigen sollten und zumindest im Viertel 1 ging unsere Taktik gut auf.

Wir nutzten unsere Schnelligkeit um nach vorne zu kommen, da die Gegner nur 6 Spieler waren, wollten wir sie müde laufen. Wir fanden die Lücken und gingen mutig zum Korb. Defensiv schafften wir es oft, den direkten Weg zu blockieren, aber wenn der Ball in der Luft war, konnten wir kaum noch die Offenserebounds von SVD verhindern. Trotzdem gingen wir nach einem guten Viertel mit 14 zu 8 in Führung.

3 Minuten lief noch alles wie wir uns das vorgenommen hatten, aber SVD wurde gefährlicher und spielte sich nun in einen Lauf. Leider ließen wir uns dadurch total verunsichern und unsere solide defensive bröckelte. Vor allem gaben wir nun vorne leichtfertig die Bälle ab, SVD konterte erfolgreich. Das Spiel war gedreht und durch 2 Läufe lagen wir zur Halbzeit mit 10 Punkten zurück.

Das im Basketball sich vieles schnell ändern kann, bewiesen wir im Viertel 3. Nur 4 Minuten brauchten wir, um wieder auf 3 Punkte heran zu kommen. Auszeit der Gastgeber, was nicht nur unsere Offensive stoppte, sondern auch unsere Konzentration. 2 Minuten später war der Vorsprung der Gäste wieder der alte, weil wir zu schnell die Bälle verloren hatten. Durch die Mannschaftsfouls kamen wir oft an die Freiwurflinie und waren auch erfolgreich dabei. Aber SVD bekam wieder Aufwind und stoppte unsere Aufholjagd durch einen 8 zu 0 Lauf.

Wie sehr sich ein Spiel verändert, wenn bestimmte Spieler nicht spielen sah man im vierten Viertel. Der Center von SVD bekam ein paar Minuten Pause, schon hatten wir wieder mehr Optionen in die Zone zu gehen und den Korb zu attackieren. Wir glaubten noch daran, das Spiel drehen zu können und spielten mutig nach vorne. Belohnt wurde das Team mit einfachen Punkten. Erneut Auszeit der Gegner und der Center kehrte aufs Feld zurück. Wir kamen nur noch auf 11 Punkte heran, es hat leider nicht ganz gereicht. Endstand: 49 zu 60

Das Team steigert sich von Spiel zu Spiel. Offensiv waren wir erneut flexibel und 8 von 9 Spielern haben punkten können. Defensiv sind wir noch zu inkonstant, treffen unter Druck und Hektik nicht die richtigen Entscheidungen. Aber gegen einen körperlich überlegenen Gegner 40 Minuten zu verteidigen ist auch nicht leicht. Im Rückspiel können wir uns revanchieren.

Viertelergebnisse: 14 zu 8, 7 zu 23, 15 zu 18, 13 zu 11

Mit dabei waren: Alina, Max, Samuel, Fenja, Lena, Ben, Mark, Lea und Julius

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dbb  WBV

 

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