Was war das? Warum? Und das geht gar nicht!

 An einem Sonntagmittag warten wir auf unsere Gäste aus Herne und warten und warten. Irgendwann stehen uns dann aber immerhin vier grüne Männer gegenüber. Mit dem Team aus der Nachbarstadt haben wir es mit einem Gegner zu tun, der sein Glück vorwiegend von außen sucht. Ist das ein Problem für uns? Nein, zumindest nicht, wenn wir es schaffen, die Versuche der Gäste konsequent zu stören oder gar zu unterbinden. Ansonsten haben wir es mit einem Gegner zu tun, der deutlich jünger, kleiner und quirliger ist als wir. Der Matchplan für uns lautet also: in der Defensive eine 3-2 und nach vorne den Ball laufen lassen und über die langen Jungs zum Erfolg kommen.

Alle drei Vorhaben haben wir 30 Minuten lang durchaus gut umgesetzt.

Während Herne zu Beginn des Spiels versucht, den fehlenden Mann über ein hohes läuferisches Engagement sowie diversen Dreier-Versuche zu kompensieren, haben wir unseren Plan durchziehen können. Wir haben durchaus variabel gespielt. Sechs der sieben Männer, mit denen wir an diesem Tag angetreten sind, konnten im ersten Viertel Punkte erzielen. Die Abwehrformation stand weitestgehend und hat nur einen Dreier zugelassen.

Ergebnis des 1. Viertels: 20:11

Irgendwann waren es dann doch fünf sogar sechs Herner, die den Weg in unsere Halle gefunden haben. Der zusätzliche Mann auf dem Feld konnte aber zunächst auch nicht wesentlich dazu beitragen, dass sich der Spielverlauf änderte. Im zweiten Viertel waren wir im Angriff zwar nicht mehr ganz so variabel. Dafür haben wir konsequent unseren längsten auf dem Feld bedient und Markus hat entsprechend oft getroffen. Die Defensive stand weiter solide.

Ergebnis des 2. Viertels: 15:11

Hat es sich nach der Pause abgezeichnet, dass das Spiel einen anderen Verlauf nehmen könnte? Ok, Herne ist zunehmend besser ins Spiel gekommen. Aber noch waren wir präsent, bereit und in der Lage den Vorsprung zu verteidigen.

Ergebnis des 3. Viertels: 16:20

Über die letzten zehn Minuten mag ich eigentlich nichts schreiben. Einen 9-Punkte-Vorsprung kann man verspielen. Das kann passieren, wenn sich der Gegner noch mal steigert und/oder konditionelle Vorteile hat. Sicherlich war das der Fall. Es gehören aber auch immer zwei dazu. Und durch unseren kollektiven 9-Minuten-Schlaf haben wir da viel möglich gemacht. Aufzuzählen, was nicht mehr funktioniert hat, ist müßig. Bei uns lief einfach nichts mehr zusammen....

Ergebnis des 4. Viertels: 2:19

Endergebnis: 54:62

Peinlich, peinlich!!

 

Blamiert haben sich: Martin (6 Punkte), Volker (4), Björn (2), Markus (14), SteinAir (16), Chris (6), Otter (6)

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