In der Kreisliga sind sichtbare Anzeigetafeln eher die Ausnahme, denn die Regel. So bekamen wir an diesem Freitag Abend in Herne nicht wirklich mit, wie heftig doch die Klatsche wurde, die Herne TC uns in der zweiten Halbzeit zugefügt hat. Aber dazu später mehr.

 

Das Hinspiel endete denkbar knapp mit nur einem Punkt Unterschied gegen uns. Damals hatte uns Herne mit einer Ganzfeldpresse im letzten Viertel um den Erfolg gebracht. Da dachte sich Herne für das Rückspiel, dann machen wir das eben über die gesamte Spieldauer. So bekamen wir mit unseren 7 Spielern nach jeden kassierten Korb Dauerdruck und wir wurden in viele Dribbelduelle gezwungen, wo wir oft das Nachsehen hatten. Bis zur 5. Minute konnten wir noch mithalten und nachziehen, doch durch einen Dreier startete Herne eine Offensivflut, die 15 Punkte in der zweiten Hälfte desViertels bedeutete und wir nicht mehr energisch zum Korb kamen, bzw. nicht scoren konnten.

 

Wir stellten ein bisschen um und wir bekamen nun besser Zugriff auf den Gegner. Auch selbst kamen wir nun wieder besser zum Korb, da durch die Ganzfeldpresse ab und zu auch Räume für uns frei wurden. So konnten wir das Viertel sogar gewinnen, ärgerlich war aber noch ein Gegenkorb vor der Halbzeitpause, wo unserer Meinung nach das Viertel schon beendet war. So betrug der Rückstand zur Halbzeitpause machbare 6 Punkte.

 

Die Belastung gegen die Presse zu spielen hatte ihre Spuren hinterlassen. Zudem hatte Philipp kurz vor der Pause sein 4. Foul bekommen, was uns zusätzlich schwächte. Herne war mit 10 Spielern vor Ort und hielt das Tempo weiter hoch. Die Fehlerqote bei unserem Spielaufbau wurde größer, die Passwege waren oft blockiert. Schon war Herne innerhalb 3 Minuten um 14 Punkte davon geeilt. Eine Auszeit brachte eine kurze Wende, denn wir konnten 10 Punkte in Folge nachlegen. Dann erhöhte Herne wieder die Schlagzahl und traf gefühlt aus allen Lagen, weil wir aber auch zu schnell die Bälle verloren hatten. Herne war mittlerweile punktetechnisch weit weg.

 

Wir hatten uns geärgert, über die ein oder andere Entscheidung des Schiedsrichtergespanns und wir bekamen es nicht hin, Herne am punkten zu hindern. Durch ihre Schnelligkeit kamen die Gastgeber jedes mal zum Abschluss sowohl in der Zone, als auch über die außen. Vorne gelang uns nicht mehr so viel, es fehlte die Kraft, dadurch auch die Präzision und die Konzentration. Wenn wir eine Anzeigetafel gehabt hätten, hätten wir vielleicht nochmal versucht das Debakel zu verhindern, aber als der Schlusspfiff ertönte und auf dem Spielbogen der Endstand: 112 zu 71 für den Herner TC aufgeschrieben wurde, waren wir alle total überrascht gewesen wie deutlich dieses Spiel geendet hatte. Wir hätten in bestimmten Phasen des Spiels besser scoren können, dann wären es über 80 Punkte gewesen. Nach dem engen Spiel aus der Hinrunde war es also heute ein Highscore Game, bei dem Herne uns offensiv einiges eingeschenkt hat.

 

Endstand: 71 zu 112

 

Viertelergebnisse: 15 zu 27, 23 zu 17, 20 zu 33, 13 zu 35

 

Mit dabei waren: Volker (8 Punkte), Martin (8 Punkte), Philipp, Patrick (6 Punkte), Chris (15 Punkte), Otter (11 Punkte) und Marcel (23 Punkte)

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