Auch im Rückspiel war gegen Schüren nichts zu holen. Mit nur sechs Mann angereist, konnte man das Ergebnis jedoch im erträglichen Rahmen halten, wenn man das Hinspiel zum Vergleich nimmt. Am Ende hieß es dann 79:44 für den Gastgeber.

Da wir nur mit sechs Mann antreten konnten, war das Ziel möglichst viele Fehler zu vermeiden. Das klappte über weite Strecken auch wie gewollt. Dennoch taten wir uns schwer, da Schüren äußerst agressiv verteidigte und wir so kaum ins Spiel kamen. Zumindest im ersten Viertel waren ausgespielte Angriffe die Ausnahme. So konnte der Gastgeber natürlich relativ einfach davonziehen. Unterstützt von unserer Schwäche im Abschluss, wir erzielten zwischen der sechsten und der 14. Minute keinen Punkt. Hinzu kam, dass Schüren nun auch anfing konstant von außen zu treffen. Nun wuchs der Vorsprung schnell auf über 20 Punkte für den Gastgeber.

Aber, nach einer Auszeit und Umstellung, konnten wir den Abstand ungefähr beibehalten. So schafften wir es, von der 14. bis zur 35. Spielminute zumindest den Rückstand konstant halten. Mal waren es knapp unter 20 Punkte, mal knapp darüber, aber wir hielten weitesgehend den Rückstand. Das funktionierte so lange unsere Kraft ausreichte. Die fehlte dann ab MItte des letzten Viertels einfach. Ballverluste, Airballs, fehlende Fastbreaksicherung und die letzten notwendigen Schritte in der Defense sorgten dann dafür, dass Schüren den Vorsprung noch auf 35 Punkte ausbauen konnte. 

Dass wir es nicht einfach haben werden, war allen vor dem Spiel klar, dennoch war unter den gegebenen Umständen am Sonntag Nachmittag nicht mehr drin. Dafür fehlen uns im Moment einfach zu viele Spieler. Wenn man nun noch das Hinspiel in diese Betrachtung mit einfließen lässt, Endstand war da 37:108, haben wir uns deutlich besser verkauft. 29 Punkte weniger kassiert und sieben mehr erzielt. Einen Erfolg kann man das bei einer deutlichen Niederlage vielleicht nicht nennen, aber zumindest eine Schadensbegrenzung ist uns gelungen.

Punkteverteilung: Armbruster 11, Baranowski 2, Bourscheidt, Engelmann 17, Enstipp 8, Stuckenholz 6

Frewürfe: 13/17

Viertelergebnisse: 16:6, 20:11, 20:14, 23:13

Endergebnis: 79:44

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