Nachdem man im Hinspiel nach indiskutabler Defensivleistung verdient verlor, konnte man dieses Manko im Rückspiel abstellen und gewann am Ende verdient mit 51:38.

 Die erste Hälfte war, geprägt von Phasen, komplett ausgeglichen. Wir führten schnell 15:4, waren dann aber über sechs Minuten nicht in der Lage zu punkten, weil wir den Ball entweder zu häufig umherpassten und die Schussuhr aus den Augen verloren oder zu lange hielten und uns so in Einzelaktionen flüchten mussten, um den Ball früh genug auf den Korb zu bekommen. Barop konnte den Rückstand in einen kleinen Vorsprung umwandeln, den wir wiederum bis Ende der Halbzeit ausgleichen konnten. Mit 25:25 ging es in die Kabine. Abgesehen von unkonzentriertheiten im Ballvortrag, schafften wir es nicht wie gewollt, die Center stärker mit ins Spiel zu bringen. Darüber hinaus ließen wir uns ein ums andere Mal zu einfach in der Defense überlaufen, was Lücken durchs Aushelfen brachte, die Barop ausnutzen konnte.

Mit diesen Vorgaben ging es in die zweite Hälfte. Defensiv funktionierte das auch sehr gut, man ließ nur noch sieben Punkte im dritten und sechs Punkte im letzten Viertel zu. Offensiv war es jedoch viel schwieriger. Wir spielten zwar viel variabler als in der ersten Halbzeit und den Spielen zuvor, unsere Center litten jedoch unter der harten Gangart unter dem Korb, die quasi keinen einfachen Abschluss ermöglichte. Es wurde zwar keine Mannschaft bevorzugt, dem Spiel tat es aber sichtbar nicht gut. Es ging ziemlich hart zur Sache. Unterm Strich kamen wir aber besser damit zurecht, weil wir es schafften mehr Gefahr von außen auszustrahlen. Zehn Dreier können sich durchaus sehen lassen.

Verdienter Heimsieg

So schafften wir die Revanche für die unnötige Niederlage im Hinspiel mit einem verdienten Heimsieg. In den nächsten zwei Spielen geht es nun gegen die ersten beiden Mannschaften der Tabelle, Sonntag gehts gegen den zweiten Schüren, die Woche darauf kommt Wellinghofen. Das werden schwierige Spiele, aber mit einer vernünftigen Arbeit in der Verteidigung werden wir versuchen die Spiele so offen wie möglich zu gestalten. Was durchaus im Rahmen unserer Möglichkeiten liegen sollte. Wir haben es geschafft den Gegner bei 38 Punkten zu halten und auch in den vorigen Spielen waren wir Defensiv weitesgehend auf dem Posten. 

Punkteverteilung: Armbruster 12, Bourscheidt 16, Dauti, Engelmann 3, K. Enstipp, L. Enstipp 12, Klein 2, Mannke 3, Masakidi, Riss, Stachowiak, Stuckenholz 3

Freiwürfe: 3 / 7

Viertelergebnisse: 15:10, 10:15, 11:7, 15:6

Endergbnis: 51:38

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