Gutes Spiel mit dezimiertem Kader. Am ersten Sonntag in den Herbstferien ging es für unsere Damen zum Auswärtsspiel zur TSC Eintracht Dortmund. Aufgrund von Urlaub und Krankheit reisten die Gerther zu diesem Spiel gegen einen Tabellennachbarn nur zu 7 und ohne Trainer an.

Lena gab ihr Debüt in der Damenmannschaft und nach anfänglicher Nervosität erledigte sie ihren Job unter dem Korb souverän.

Zielvorgabe für dieses Spiel war nicht der Sieg, sondern das Beste aus dieser Situation zu machen und durch ein gutes Zusammenspiel und viel Spielzeit für Jede viel Spaß zu haben.

Die Gerther Damen starteten gut in das Spiel und konnten gleich durch einen Korb von Vivien in der ersten Spielminute in Führung gehen.

Anschließend wechselten sich beide Mannschaften mit der Führung ab und auch Vanessas Dreier wurde durch einen Dreier von K.Wessel aus Dortmund egalisiert.  Nach dem 1. Viertel stand es ausgeglichen 13 zu 13.

Bis zur 18. Spielminute blieb dieses Wechselspiel bestehen (27 zu 27). Zu diesem Zeitpunkt wechselte der Gegner auf eine harte Mann-Mann­-Verteidigung und das Spiel der Gerther wurde deutlich unruhiger. Durch hektische Aktionen kam es auf Seiten der Gerther zu vielen unnötigen Ballverlusten und den Dortmundern gelangen in den letzten zwei Minuten vor der Halbzeit noch 9 Punkte, wogegen Gerthe nur noch einen Freiwurf in einen Punkt umwandeln konnte. So ging es mit 8 Punkten Rückstand in die Halbzeit.

Dieser Rückstand hieß für die Gerther  Damen nicht aufzugeben, sondern weiter zu kämpfen.  Leider startete das dritte Viertel  gleich mit zwei Körben der Gastgeber. Doch in den nächsten zwei Minuten gelangen Gerthe zwei Dreier von Vanessa und Ilka und ein Korb von Hasret, während Eintracht nur zu zwei Freiwurfpunkten kam. Anschließend verlief dieses Viertel wieder recht ausgeglichen und endete 56 zu 45 für Eintracht Dortmund.

Die Gerther wollten den Dortmundern im letzten Viertel das Ausbauen ihrer Führung erschweren und selber noch ein paar Punkte erzielen.

Jedoch haben die Gerther Damen ihre Rechnung ohne die jetzt stark aufspielenden Aufbauspielerin S. Drewes gemacht.  Ihr alleine gelangen von der 31. bis zur 36. Spielminute 11 Punkte.  Die Gerther gaben sich mit einem Rückstand von 20 Punkten drei Minuten vor Spielende nicht zufrieden und kämpften jetzt nicht mehr nur gegen den Gegner sondern auch mit ihrer eigenen Kraft. Dieser Kampf wurde mit 8 Punkten auf Seiten der Gerther und keinem der Dortmunder belohnt. Somit verringerte  sich der Abstand von 20 Punkten nur noch auf 12. Das Spiel endete 73 zu 61 für die TSC Eintracht Dortmund.

 

Fazit: Die Gerther Damen haben in diesem Spiel bewiesen, dass man auch mit einer knappen Bank und ohne Trainer Spaß am Basketballspielen haben kann  und dafür nicht immer ein Sieg notwendig sein muss. Es wurde sehr gut zusammengespielt und der Kampfgeist stimmte bis zur letzten Sekunde. Außerdem konnte jede Spielerin punkten und man ging zum Rebound und boxte sogar aus ;-).

Obwohl in den letzten Trainingseinheiten vor allem an der miserablen Freiwurfquote aus den letzten Spielen gearbeitet wurde und im Training auch Erfolge zu sehen waren, war die Quote auch bei diesem Spiel mehr als katastrophal. Von insgesamt 39 Freiwürfen konnten gerade einmal 11 verwertet werden. Heißt: Es wurden 28 nicht getroffen!!! Damit ist wohl klar, woran in den nächsten Trainings weitergearbeitet wird.

Viertelergebnisse :

13 zu 13

23 zu 15

20 zu 17

17 zu 16

Bis zum Schluss gekämpft haben:

Hasret Altuntas (7 Punkte), Ilka Leißnig (16, davon 2 Dreier), Maria Hoppe (2), Vivien Strohbach (9), Viola Bies (7), Vanessa Grischgewitz (13, davon 2 Dreier) und Lena Leißnig (7)

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