Am Sonntag, 07.10.18, erwartete man den TuS Hilden in heimischer Halle. Ein Gegner der das Spiel gegen den SC Bayer Uerdingen mit einem ähnlichen Ergebnis wie die Gerther U18w abschloss und somit als ein Gegner auf Augenhöhe zu erwarten war.

Verletzungsbedingt musste Trainerin Judith Hopf die Starting 5 umstrukturieren. Mit einem solchen Ausmaß dieser personellen Veränderung hätte sie jedoch nicht gerechnet. Drei Minuten und ein Time-Out der Heimmannschaft mussten die Zuschauer warten, bis Lea es endlich schaffte den Ball im Korb zu versenken. Beide Teams verteidigten motiviert und ehrgeizig, wodurch Gerthe nicht den gewohnten Rhythmus fand. Defensiv konnte sich das Viertel durchaus blicken lassen, wobei man die laissez-faire Linie der Schiedsrichter hätte besser ausnutzen können. In diesem Viertel hielten vor allem die Ballhandling-starken Aufbauspielerinnen Anrica und Lea ihr Team im Spiel. (17:14)

Auch das nächste Viertel zeigte ein Kopf an Kopf rennen. Lea legte gleich in der 11. Spielminute mit einem Dreier nach. Doch Hilden ließ dies nicht auf sich sitzen und kämpfte gegen die Führung des Heimteams. In diesem Viertel ging es für Gerthe immer wieder an die Freiwurflinie. Leider legte man hier nur eine magere Quote von 37% ab und verschenkte somit 5 sichere Punkte. 12:14 musste man sich in diesem Viertel geschlagen geben und ging mit einem Vorsprung von einem Punkt in die Halbzeit.

In der Kabine fand Judith Hopf anscheinend die richtigen Worte für ihr Team. Bissig, aggressiv und laut verteidigte man nun, kämpfte um jeden Ball und fand das schnelle Spiel nach vorne. Gegen den ebenso bissigen Gegner war es nun wieder Lea, die mutig ans Brett zog und dem Team aus Hilden insgesamt vier Dreier einschenkte. Hilden war sichtlich überrascht, zeigte offensiv aber eine konstante Leistung. 21:13 endete das Viertel, womit die Gerther Girls die Ansage ihrer Trainerin „10 Punkte Vorsprung rauszuspielen“ fast erfüllten.

Foto: Lea (am Ball) dominiert das Spiel mit 5 Dreiern und einer guten Penetration. Sie erzielt 34 Punkte für ihr Team.

Mit einem Puffer von 9 Punkten startete man nach diesem Erfolgsviertel in die Abschlussphase. Ein kleiner Vorsprung für weitere 10 Minuten mit einer vollen Hildener Bank. In diesem Viertel zeigten Lena und Lena nochmal vollen Einsatz beim Rebound und zogen Foul um Foul. Leider konnte man auch dieses Viertel an der Linie wieder nicht überzeugen (30%). Doch durch ein gutes Spiel am Brett und zwei souveräne Abschlüsse der beiden Aufbauspielerinnen, konnte man die Führung beibehalten und ging nach einem harten und intensiven Spiel mit einem 61:55 Sieg vom Feld.

Es spielten: Fabi, Lena L. (10), Dzeneta, Anrica (10), Dana, Lea (34), Neele, Hannah (4), Celine, Svenja und Lena B. (3)

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dbb  WBV

 

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