Am Sonntag traf sich die U16w früh morgens, um zum Auswärtsspiel nach Barmen zu reisen. Das Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer stand auf dem Plan.

Der Favorit dieses Spiels war eindeutig der TV Barmen, jedoch waren die Gerther Girls hoch motiviert, ihnen diese Rolle frühzeitig zu nehmen. Schnell und organisiert startete das Team um Judith Hopf und Vanessa Grieschkewitz ins Spiel. Nach sechs Minuten und einem 12:2 Run für die Gerther, nahm die Trainerin aus Barmen dann das erste Time-Out. Etwas selbstsicherer und aggressiver trat das Heimteam aus diesem wieder hervor. Die Gerther hielten jedoch gut dagegen und behielten in diesem Viertel die Führung. (13:17)

Im zweiten Viertel hatten die Gerther zu Beginn Probleme gegen die Vollfeld-Defense zu agieren. Auch das harte Spiel der Gegner machte jeden Angriff zu einem Kampf. Doch die Mädels kämpften sich immer wieder durch zum Korb und fanden eine gute Anspielstation. So konnte man die kleine Führung in diesem Viertel aufrecht erhalten und ging mit 30:34 in die Halbzeit.

Nach der Viertelpause konnten sich die Gerther Girls weiter absetzen und gingen mit 34:43 das erste Mal mit 9 Punkten in Führung. Defensiv griffen sie leider auch öfters mal auf ein Foul zurück, was jedoch nicht dramatisch war, da keiner der Freiwürfe verwandelt werden konnte. Nach der 25. Minute fand man immer mühsamer den Weg zum Korb. Durch sechs Punkte von Aufbauspielerin Anrica Zielke und vier Punkten von Marie Mattheus behielt man jedoch die Nase vorn und konnte mit einer 9-Punkte-Führung ins letzte Viertel starten. (42:51)

Im letzten Viertel verpennte das Team dann völlig den Einsteig. Immer wieder gelangen den Gegnern schnelle Pässe und leichte Anspiele ans Brett. Offensiv konnte man bis zur 38. Minute nur an der Freiwurflinie scoren. Die Gerther Girls kämpften auch nach Führungswechsel weiter. Die mangelnde Puste konnte man ihnen aber deutlich ansehen und so wurde offensiv der Ball verdribbelt und fürchterliche Fehlpässe gespielt. Auch ein Dreier von Lara Volkenrath in der 39. Minute konnte am Endergebnis nicht mehr rütteln. 

So musste man sich nach drei starken Vierteln mit 65:59 geschlagen geben.

"Die Niederlage wäre wirklich nicht nötig gewesen. Wir haben in den ersten drei Vierteln bewiesen, dass wir das Potential haben oben mitzuspielen. Leider haben wir im letzten Viertel dann etwas die Nerven verloren und die Kondition lässt nach der Winterpause auch zu wünschen übrig. Da hilft nur fleißig trainieren." so Trainerin Judith Hopf.

Es kämpften: Jasmin, Fabi, Anrica, Romina, Marie, Dana, Lara, Celine und Lena

 

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